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Freitag, 10. Dezember 2010

Tag 49 nach meiner Trichterbrust-OP

Inzwischen liegt meine Trichterbrust-Operation schon sieben Wochen zurück.

Heute war ich mal wieder und auch zum letzten Mal zur Ultraschall-Kontrolle im Helios Krankenhaus Berlin-Buch in der Ambulanz der Kinderchirurgie. Rechts war nur noch minimal Pleuraerguss. Links kein Erguss mehr. Somit bin ich also tatsächlich ohne Pleurapunktion davongekommen (s.a. Pleuraerguss-Verlauf).

Pneumothorax, Pleuraerguss, aber keine Pleurapunktion bei meiner Trichterbrust-OP

Pneumothorax

Am 3. Tag nach der OP wurden die Saugdrainagen entfernt. Vor dem Entfernen erfolgte zunächst eine Röntgenkontrolle auf Pneumothorax (vormittags 10:25 Uhr) mit zugeklemmten Saugdrainagen. Im Befund heißt es: kein Nachweis eines größeren Pneumothorax, bds. kein größerer Pleuraerguss, geringe Randwinkelergüsse möglich.

Dienstag, 16. November 2010

Tag 25 nach meiner Trichterbrust-OP

Heute war wieder ambulante Ultraschall-Kontrolle im Helios-Krankenhaus Berlin-Buch angesagt. Das Ergebnis war:

"Rechts noch ca. 300 ml Pleuraerguss, links ist kaum noch Erguss nachweisbar. Damit insgesamt Rückbildung. Kontrolle in 4 Wochen."

Zum Vergleich: Vor einer Woche waren es rechts 250-300 ml und links 300 ml. Also eine sehr schöne Entwicklung und weiterhin die Aussicht, von einer Punktion verschont zu bleiben.


Übersicht der Einträge zu meiner Trichterbrust-OP

Donnerstag, 4. November 2010

Tag 13 nach meiner Trichterbrust-OP

Seit Montag bin ich bereits zu Hause, aber heute mußte ich nochmal zur geplanten Ultraschall-Kontrolle (am Montag: Pleuraerguss, beidseits mit 250ml sowie 300 bis 350 ml). Stand heute: auf beiden Seiten ca. 350 ml. Auch wenn die Zahlen jeweils nur Schätzungen sind, ist es auf jeden Fall nicht weniger geworden, sondern eher mehr. Für nächste Woche Dienstag ist nochmal eine Kontrolle geplant. Wenn es dann nicht deutlich weniger bzw. weg ist, steht eine Pleura-Punktion zur Diskussion, um die Flüssigkeitsansammlung zu entfernen.

Manche haben ja sehr schlechte Erfahrungen mit Pleura-Punktionen gemacht. Wenn man spaßeshalber mal nach "pleurapunktion schmerzarm" googelt, wird einem sogar "pleurapunktion schmerzfrei" als die bessere Suche von Google vorgeschlagen. Und im ersten Treffer heißt es dann auch noch in der Zusammenfassung beruhigend: "Die Pleurapunktion selbst ist weitgehend schmerzfrei". Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel.

Ansonsten hat sich nicht viel verändert. Immer mehr Dinge gehen einfacher und sind mit weniger Schmerzen oder sogar mit keinen Schmerzen mehr verbunden. Von kompletter Schmerzfreiheit kann aber keine Rede sein.

Meine Schmerzmittelmedikation sieht wie folgt aus (seit dem 9. Tag nach OP):
3 x 600 mg Ibuprofen
3 x 1000 mg Novaminsulfon (aka Metamizol: Analgin, Berlosin, Novalgin)
und zusätzlich als "Magenschutz": 1 x Pantozol 20 mg.

Und noch etwas gibt es seit etlichen Tagen zu berichten: Beim Trinken von relativ kühlen Flüssigkeiten merke ich, wie die kalte Flüssigkeit die Speiseröhre hinunterläuft. So richtig kalt muss die Flüssigkeit dabei gar nicht sein. Selbst Kaffee, der nur auf Zimmertemperatur (23 oC) abgekühlt ist, empfinde ich als unangenehm kalt. Und zwar nicht nur im Mund (dort noch nicht unangenehm), so wie es früher bei mir üblich war, sondern eben über die weite Strecke, die der Kaffee die Speiseröhre hinunterläuft (und dort dann unangenehm).

Vielleicht hat jemand die gleichen Veränderungen nach der OP bei sich beobachtet. Würde mich über Feedback freuen. Und auch über Erklärungsmöglichkeiten, woran das liegen könnte.

Eine mögliche Erklärung wäre, dass die Flüssigkeit nun ungehinderter und damit schneller hinunterfließt und weniger Zeit zum vorherigen Abkühlen hat. Aber richtig überzeugend finde ich das nicht.


Übersicht der Einträge zu meiner Trichterbrust-OP

Montag, 1. November 2010

Tag 10 nach meiner Trichterbrust-OP

Vormittags war zunächst Physiotherapie angesagt und zwar für uns 4, die zusammen (d.h. am 20./21./22. Oktober) operiert wurden. In gut 40 min wurden alle noch vor der Entlassung zu absolvierenden Übungen gemacht. Am Ende also auch das auf dem Bauch bzw. auf dem Bügel liegen.
Das hatte ich vorgestern bereits erfolgreich im Bett ausprobiert. Auf der Matte sollte man dann in Bauchlage noch die Arme seitwärts anheben und anschließend Brustschwimmbewegungen machen. Ging alles prima. Bei den anderen nicht. Ich habe definitiv kein Problem mit einem verkürzten Pectoralis.
Zum Schluß gab es einen Hinweiszettel bzgl. der empfohlenen körperlichen Aktivitäten.

Sonntag, 31. Oktober 2010

Tag 9 nach meiner Trichterbrust-OP

Mit einem Mal vergeht die Zeit wie im Flug. Heute ist Sonntag. Gestern bei der Visite wurde ich schon darauf eingestimmt am 10. Tag nach der OP nach dem Fäden-Ziehen entlassen werden zu können. Heute dann der gleiche Optimismus. Das wäre schon morgen.  (Man braucht aber keine Angst zu haben, dass man sich nicht auf den Entlassungstag einrichten könnte. Auf individuelle Planungen wird entsprechend Rücksicht genommen.)

Freitag, 29. Oktober 2010

Tag 7 nach meiner Trichterbrust-OP

Der PDK wurde gestern entfernt und mein Schmerzempfinden hat sich nicht geändert. Im Ruhezustand gibt es zwei Schmerzzustände. In dem einen bin ich komplett schmerzfrei. In dem anderen gibt es im Bustkorb ein Druckgefühl, das beim tiefen Einatmen zunimmt. Bei Bewegungen sieht es noch etwas anders aus. Instinktiv sind die meisten Bewegungen vorsichtiger und verlangsamt, um keinen Schmerzreiz auszulösen. Dazu kommt es nämlich doch ab und zu mal. Und außerdem schmerzt inzwischen auch Husten und Niesen, was beim Saugdrainageziehen überhaupt nicht der Fall war.