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Donnerstag, 28. Oktober 2010

Tag 6 nach meiner Trichterbrust-OP

Zusammen mit der Anästhesistin sind wir zum Schluss gekommen, dass der PDK nichts mehr bringt (und auch schon vorher aus unerklärlichen Gründen nicht so funktioniert hat, wie er sollte). Die Ärztin hat den PDK dann gleich an Ort und Stelle entfernt.

Außerdem sollten heute auch noch die beiden verblieben Drainagen entfernt werden.

Samstag, 23. Oktober 2010

Tag 1 nach meiner Trichterbrust OP

Ich fühle mich immer noch gut. Eigentlich bin ich mit meinen Schmerzen (den Umständen entsprechend) zufrieden, d.h. ich kann es ganz gut aushalten (in Ruhe schmerzfrei). Trotzdem gibt es für die Anästhesie noch zwei Aufgaben. Zum einen möchte ich gerne möglichst sichergestellt haben, dass sich dieser brennende Schmerz von gestern nicht wiederholt und auf keinen Fall längere Zeit anhält (gestern waren es zum Glück nur zweimal jeweils ca. 5 Sekunden). Und dann soll der Schmerz auch noch deshalb relativ gering sein, um die Atemtätigkeit nicht einzuschränken, so dass man nur flach atmet und am Ende eine Lungenentzündung bekommt. Deshalb soll die Anästhesistin weiter optimieren.

Freitag, 22. Oktober 2010

OP-Tag: Meine Trichterbrust OP

Früh um 6 Uhr wieder wecken. Ich glaube für die Tabletten-Einnahme. Außerdem kommt auch die Reinigungskraft um diese Zeit durch. Jedenfalls kann ich aber danach weiterschlafen. Um 7:30 Uhr kam die Schwester und meinte, dass der OP-Plan zwar noch nicht feststehe, aber die OP heute mit Sicherheit stattfinden wird, weil ein OP-Saal mehr zur Verfügung stehen wird. Gegen ca. 9 Uhr war es dann soweit. Da man nach der Trichterbrust-OP in der Regel auf eine Aufwachstation (Intermediate Care IMC) kommt, packt man dafür rechtzeitig vorher einen extra Beutel mit einigen Sachen (weitere Infos zur IMC unter sonstige Klinikinfos). Die restlichen Sachen kommen in den mitgebrachten Koffer bzw. Reisetasche und werden in der Zeit auf der Kinderchirurgie-Station verschlossen aufbewaht.

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Tag -2 bis zur OP: Aufnahmetag im Krankenhaus

Ich musste bis um 12 Uhr auf der Station im Krankenhaus sein. Die OP war eingentlich für den Folgetag geplant.
Der Empfang war sehr freundlich. Ich habe auch schon andere Erfahrungen gemacht. Und da es in dem anderen Fall um einen nicht besonders dringenden Eingriff ging, hatte ich mich damals entschlossen, doch wieder kehrt zu machen und mir ein anderes Krankenhaus zu suchen. (hatte damals nichts mit Trichterbrust zu tun).