In manchen Erfahrungsberichten über eine Trichterbrust-OP wird berichtet, dass die Atmung bzw. das "Luft bekommen" nach der OP viel besser funktioniert. Subjektiv habe ich bis jetzt leider keine Verbesserung gespürt, wobei es bei mir ja auch vor der OP eigentlich schon ganz gut war.
Meine Trichterbrust-OP und meine anderen "spektakulären" Krankenheiten sowie meine Erfahrungen mit dem Medizinbetrieb
Alles nur meine Meinung, keine Tatsachenschilderung! s.a. den Wichtigen Hinweis (hier klicken)
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Sonntag, 16. Januar 2011
Sonntag, 31. Oktober 2010
Tag 9 nach meiner Trichterbrust-OP
Mit einem Mal vergeht die Zeit wie im Flug. Heute ist Sonntag. Gestern bei der Visite wurde ich schon darauf eingestimmt am 10. Tag nach der OP nach dem Fäden-Ziehen entlassen werden zu können. Heute dann der gleiche Optimismus. Das wäre schon morgen. (Man braucht aber keine Angst zu haben, dass man sich nicht auf den Entlassungstag einrichten könnte. Auf individuelle Planungen wird entsprechend Rücksicht genommen.)
Mittwoch, 27. Oktober 2010
Tag 5 nach meiner Trichterbrust-OP
Gestern noch sprach der Professor von den besseren und den schechteren Tagen...
Da ich bisher wohl nur die besseren hatte, sollten heute gleich mal ein paar schlechtere nachfolgen. Jedenfalls kam mir das die ganze Nacht so vor.
Ausnahmsweise schreibe ich diesen Eintrag mit einigen Tagen Verzögerung aus der Erinnerung heraus. An diesem Tag war mir nicht nach schreiben. Rückblickend glaube ich, dass die Ursache für die schlaflose Nacht war, dass ich meinen Bügel erstmals überhaupt sehr deutlich gespürt und wahrgenommen habe. Von innen der Bügel und von außen dann noch die stramme Bandage, also wenn das nicht zum "verrückt" werden ist. Wer schonmal Brackets für die Zähne bekommen hat: das ist so ähnlich. Man muss sich erstmal daran gewöhnen. Nach einiger Zeit haben sie mich überhaupt nicht mehr gestört. Hoffentlich ist das mit dem Bügel genauso.
Da ich bisher wohl nur die besseren hatte, sollten heute gleich mal ein paar schlechtere nachfolgen. Jedenfalls kam mir das die ganze Nacht so vor.
Ausnahmsweise schreibe ich diesen Eintrag mit einigen Tagen Verzögerung aus der Erinnerung heraus. An diesem Tag war mir nicht nach schreiben. Rückblickend glaube ich, dass die Ursache für die schlaflose Nacht war, dass ich meinen Bügel erstmals überhaupt sehr deutlich gespürt und wahrgenommen habe. Von innen der Bügel und von außen dann noch die stramme Bandage, also wenn das nicht zum "verrückt" werden ist. Wer schonmal Brackets für die Zähne bekommen hat: das ist so ähnlich. Man muss sich erstmal daran gewöhnen. Nach einiger Zeit haben sie mich überhaupt nicht mehr gestört. Hoffentlich ist das mit dem Bügel genauso.
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Montag, 25. Oktober 2010
Tag 3 nach meiner Trichterbrust-OP
Um 10 Uhr heute früh stand also das Röntgen an, um entscheiden zu können, ob die großen Saugdrainagen entfernt werden können oder nicht. Diese großen Saugdrainagen haben eigene Pumpen mit schweren Akkus und Auffangbehälter und stellen eine deutliche Erschwerung der Mobilität dar. Es gibt davon verschieden komfortable Modelle, aber von den besseren wohl nicht in genügender Stückzahl. Ich muss meine Saugdrainagen praktisch auf einen Rollator oder Rollstuhl plazieren und mitnehmen, wenn man mal etwas umherlaufen will. Die kleinen, normalen Drainagen ohne Pumpen sind dagegen deutlich handlicher. Die zugehörigen Auffangbehälter passen in die Jackentaschen vom Bademantel.
Samstag, 23. Oktober 2010
Tag 1 nach meiner Trichterbrust OP
Ich fühle mich immer noch gut. Eigentlich bin ich mit meinen Schmerzen (den Umständen entsprechend) zufrieden, d.h. ich kann es ganz gut aushalten (in Ruhe schmerzfrei). Trotzdem gibt es für die Anästhesie noch zwei Aufgaben. Zum einen möchte ich gerne möglichst sichergestellt haben, dass sich dieser brennende Schmerz von gestern nicht wiederholt und auf keinen Fall längere Zeit anhält (gestern waren es zum Glück nur zweimal jeweils ca. 5 Sekunden). Und dann soll der Schmerz auch noch deshalb relativ gering sein, um die Atemtätigkeit nicht einzuschränken, so dass man nur flach atmet und am Ende eine Lungenentzündung bekommt. Deshalb soll die Anästhesistin weiter optimieren.
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